Passive vs. aktive Fonds

Investment ist nicht gleich Investment. Die meisten auf dem Markt befindlichen Wertpapierfonds sind so genannte aktiv gemanagte Fonds, die eine aktive Investmentstrategie verfolgen und versuchen, einen Benchmark - meist einen der Anlagestrategie entsprechenden Vergleichsindex - zu schlagen oder neudeutsch zu outperformen. Diese Outperformance wollen aktive Fonds durch Umschichtungen oder die Selektion einzelner Aktienpapiere erreichen, die sich nach Meinung des Fondsmanagers besser als der Vergleichsindex entwickeln.

Der Realitätscheck sieht für die meisten Fondsmanager verheerend aus

Das hört sich gut an, hält aber einem Realitätscheck nicht stand. turboRendite hat für Sie nachgerechnet: Zwar konnten im vergangenen Jahr ungefähr die Hälfte der aktiven Fonds mit Schwerpunkt Europa den Dow Jones STOXX 600 Benchmark schlagen (die andere Hälfte der aktiven Fonds schnitt schlechter ab), doch gelang dieser Jonglierakt nur noch 30% mittelfristig (3 Jahre) und so gut wie keinem einzigen langfristig! Die unten stehende Grafik verdeutlicht dieses wichtige Ergebnis, das auf der Auswertung von 201 aktiv gemanagten Fonds basiert.


Quellen:BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.); STOXX Limited
Stand: Mai 2008
Es wurden 201 Fonds mit dem Anlageschwerpunkt Europa in ihrer Performance mit dem
Benchmarkindex für europäische Standardwerte DJ STOXX 600 verglichen.


Dieses Ergebnis belegt eindrucksvoll, dass aktive Fondsmanager, nicht nur keinen Mehrwert liefern, sondern schlimmer, Ihr Vermögen regelrecht aufs Spiel setzen. Aus Sicht des wissenschaftlich fundierten Investierens ist dies allerdings auch nicht weiter verwunderlich: Da zukünftige Marktentwicklung prinzipiell nicht vorhersagbar sind, ist es nahezu unmöglich, einen Index hinsichtlich Titelauswahl, Risikostreuung und Trendanpassung so zu optimieren, dass eine höhere Wertentwicklung kontinuierlich erzielt wird.

Die starke Kraft der Märkte

Es ist weltweit nur sehr wenigen vorbehalten, die Märkte zu outperformen. Denn es gibt eine sehr starke Kraft, die dies verhindert: In ihrer Gesamtheit können die Marktteilnehmer die Märkte nicht schlagen, denn alle Marktteilnehmer zusammengenommen sind der Markt. Natürlich gibt es einige ganz wenige Investoren weltweit, die es dennoch geschafft haben. Vielleicht haben Sie schon mal vom amerikanischen Investor und Philantroph Warren Buffett gelesen, die lebende Legende des aktiven Investors. turboRendite leugnet nicht, dass es einzelne, wenngleich verschwindend wenige Investoren gibt, die die Märkte rückblickend schlagen konnten.

Wenn es jedoch den meisten Fondsmanagern nicht gelingt, mit aktivem Investieren erfolgreich zu sein, so ist aktive Aktienauslese erst recht für die meisten Privatanleger ein unnötig risikobehaftetes, kostspieliges und damit Rendite vernichtendes Unterfangen. Es macht also weit mehr Sinn, sich mit einer durchschnittlichen Marktrendite zufrieden zu geben. Mit diesem grundlegenden Paradigmenwechsel steht man beständig und kontinuierlich Jahr für Jahr besser da als 50% aller anderen Marktteilnehmer und damit langfristig besser als die meisten anderen Marktteilnehmer.

PASSIVER ANSATZ IST AKTIVEM ÜBERLEGEN

Dieser passive Ansatz ist in seiner Überlegenheit sowohl durch wissenschaftliche Theorien als auch durch empirische Untersuchungen (die Sie teilweise auf turboRendite selbst nachvollziehen können) belegt. Doch damit nicht genug: Mit statistischen Methoden ist es möglich, ein passives Portfolio mit dem optimalen Rendite/Risiko Verhältnis aufzubauen. Somit können Sie Ihr Investment auf Ihre individuellen Bedürfnisse kalibrieren. turboRendite nimmt Ihnen die mathematisch anspruchsvolle Arbeit ab, und ermöglicht es Ihnen, mit ein paar Mausklicks das für Sie passende wissenschaftlich fundierte Portfolio zusammenzustellen.

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